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GRÖNLAND 2014 ... mit dem Faltboot im Eis

 

eigentlich sollte diese Reise im Expeditionsstil "50+" heißen. Sind Bernd und André doch fast gleichzeitig, kurz vor bzw. während der Tour,  50 Jahre alt geworden.

 

 

Über Island geht es nach Grönland. In Island haben wir uns einen Geländewagen gemietet und haben zu viert das Hochland durchquert. Ja zu viert, Uta und Heike waren auch dabei.

 

 

 

zunächst ein paar Impressionen aus Island:

 

Camping Landmannalaugar:

 

am Jökulsárlón

fliegende Fische:

Seehunde:

 

Silfra: tektonische Spalte, die Grenze zwischen Eurasien und Amerika:

 

Geysir Strokkur:

 

Gulfoss:

 

 

 

 

dann in den Osten Grönlands;

Hier hilft uns Robert Peroni vom The Red House. Bei ihm mieten wir uns ein Satellitentelefon, ein Gewehr und wir haben zwei Pakete mit Ausrüstung zu ihm voraus geschickt.

 

die Karten habe ich mit  http://www.openstreetmap.org/#map=5/66.653/-31.201   erstellt

 

unsere gepaddelte Route:

(bei den Kringeln haben wir übernachtet)

 

die Helden gehen ins Eis:

 

sehr viel Eis:

 

der hängt im Flugplatzgebäude in Kulussuk:

 

 

die Pakete mit der Ausrüstung:

 

Faltbootbau:

 

Sightseeing und Geocaching:

 

das Wrack im Sommer 2014:

 

im Winter 2009:

 

 

wir haben uns ein Gewehr gemietet und machen Schießübungen:

und posen:

 

dann am Abend des zweiten Tages starten wir in Tassilaq:

 

übernachten im Nebel in einer Geisterstadt, schaurig schön:

am nächsten Tag super Wetter:

 

 

in Kuumiut können wir einkaufen:

 

und werden nett begrüßt:

die wollen nur spielen:

die auch ;-)

 

wunderbares Wetter, viel Eis und Wale im Isasaaqfjord:

ein Video:   http://youtu.be/Dh1t1MD0Ezc

 

 

 

 

Ikateq Air Base  (Bluie East Two) wurde von den Amerikanern im II.Weltkrieg als Luftwaffenstützpunkt betrieben.  (1942-1947)

1947 wurde sie aufgegeben. Dänemark hatte ebenfalls kein Interesse an dem Material, so haben im Laufe der Jahre die Einheimischen alles Verwertbare weggeholt. Immer wieder kommen politische Diskussionen auf; wer denn nun endlich den Schrott entsorgt. Aber seht selbst:

hier eine Infoseite eines ehemaligen GI's,  man sieht Fotos wie es während des Betriebes aussah:   Infoseite

 

und weiter geht es:

Steinskulptueren:

zum Knud Rasmussen Gletscher:

 

der Karalegletscher ist gleich nebenan:

hier finden wir einen schönen Platz für unsere Zelte, in Strandnähe:

 

es kommt Besuch:

Herr Fuchs...

 

zum Sermilikfjord, meinem Lieblingsgewässer :-)

Tinititilaq

 

 

 

 

Achtung es wird blutig!  Das gehört aber auch zum grönländischen Alltag:

ich kann nichts mehr tun :-(

 

 

 

Ausflug zur Hundeinsel. Hierher werden die Hunde im Sommer "verbracht". Sie waren sehr freundlich und zutraulich. Betreten wollten wir die Insel trotzdem nicht.

 

Pause auf einer Eisplatte:

 

der Urlaub neigt sich dem Ende zu :-( wir schicken unsere nicht mehr benötigten Sachen per Post nach Hause:

und fahren mit dem Motorboot nach Kulussuk zum Flugplatz:

 

 

am Ende möchte ich noch ein paar Sicherheitshinweise geben:   

Beim paddeln in arktischen Gewässern sollte man mit den widrigsten Wetterbedingungen rechnen, das bedeutet;

- genügend Zeit einzuplanen (um Wetter abzuwarten oder ggf. zu Fuß Hilfe zu erreichen)

- größere Querungen meiden, (wir paddeln z.B. immer die Küstenlinie entlang)

- Kälteschutzausrüstung (Neopren - und bzw. Trockenanzug) immer auf dem Wasser  tragen,

- Schwimmweste 

- sehr gute Navigationshilfen; topografische Karte (kleiner Maßstab und nicht nur die unmittelbare Küstenlinie), Kompass  und GPS-Gerät

- Satellitentelefon (kann man in Deutschland für ca.20.-€ /Woche mieten)  mit Handynetz sieht es mau aus

- Ersatzpaddel, Lifeline (hier meine ich nicht die umlaufende Leine an Deck sondern möglicht eine "lange" im Wurfsack), Lenzpumpe

- Trinkwasserreserve (nicht überall fließt ein Bach oder liegt Schnee)

 

Es ist in Grönland mit starken Fallwinden im Allgemeinen, und in Ostgrönland im speziellen mit dem "Piteraq" (die Grundlage dafür sind andauernde katabatische Winde) zu rechnen.

Bei Fallwinden bläst der Wind auf's  heftigste und unerwartet aus völlig unterschiedlichen Richtungen. Dem sollte man sich nicht ungeübt entgegen stellen. Wir, Bernd und ich, verfügen doch über einige Erfahrung was Großgewässer anbelangt.

Auch den Tidenströmungen (Gezeiten) sollte man Rechnung tragen. Es kann oft auch zwischen Inseln und in engen Fjorden zu beträchtlichen Strömungen kommen.

 Hier ist paddlerisches Können und Ausdauer gefragt. Klingt blöd, ist aber so.

 

 

 

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